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Stromspeicher:   Sind die überhaupt rentabel?

 

Stromspeicher sind zwar noch verhältnismässig kostspielig, es kommt jedoch auf den Einsatzort und die Nutzung an. Stromspeicher können durchaus sinnvoll für die Eigenverbrauchsoptimierung sein. Je nach Energieversorger/Standort macht es mehr oder weniger Sinn. Hier 2 Beispiele:

Standort Lyss:

Die Kilowattstunde Strom kostet in Lyss etwa 20 Rappen (2018). Für die Einspeisung des Überschussstromes bekommt man 14 Rappen. Wenn der Strom gespeichert anstatt eingespiesen wird, spart man somit nur 6 Rappen pro Kilowattstunde.

Region Bern:

Im Berner Umfeld bezahlt man oft etwa 25 Rp/kWh. Für die Einspeisung des Überschusses bekommt man aber nur knapp 9 Rp/kWh (2018). Wenn der Strom gespeichert anstatt eingespiesen wird, spart man hier also 16 Rappen.

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Die richtige Wahl ist entscheidend

 

  • Welche Leistung wird benötigt?

  • Welches Speichervolumen entspricht meinem Solarüberschuss?

  • Welche Schalt-, Steuer-, und Automationsmöglichkeiten sind gewünscht?

  • Auf Leistung oder auf Kapazität auslegen?

  • Sollen Leistungsspitzen gekappt werden (Peak Sharing)?

  • Entladetiefe, maximale Ladezyklen, Ladeverhalten, usw.?

  • Mit Notstrom, USV oder als Inselsystem?

Es gibt bereits einige Stromspeicher auf dem Markt, welche aber nicht einfach zu vergleichen sind. Viele Stromspeicher dürfen in der Schweiz gar nicht eingesetzt werden. Die TESLA Speicher zum Beispiel werden derzeit in der Schweiz aus diesem Grund gar nicht erst verkauft (Stand 2018). Wenn man jedoch weiss, worauf man achten muss, den Bedarf kennt und die richtigen Schlüsse zieht, dann steht einem erfolgreichen Speichereinsatz nichts im Wege. Äusserst sinnvoll ist deshalb folgende Vorgehensweise:

  1. Solarstrom produzieren

  2. Verbrauch, Überschuss & Bedarf analysieren

  3. Passenden Speicher planen

Ihre Energiestrategie...

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